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Ablauf und Phasen einer Beratung

Psychologische Beratung und Coaching

Ablauf und Phasen der psychologischen Beratung und dem Coaching:

In den übrigen Punkten folgt das Coaching im wesentlichen den Phasen der psychologischen Beratung. Im Gegensatz zur pyschologischen Beratung steht im Coaching weniger die Klärung von psychischen Prozessen im Mittelpunkt der Beratung, sondern mehr das direkte Erkennen und Erarbeiten der bisherigen Handlungsstrukturen und Strategien. Die Anlalyse konzentriert sich im Coaching mehr auf das bewusst Erlebte und weniger auf die unbewussten Steuerungselemente. Individuelle ( Weiter-) Entwicklungsmöglichkeiten werden auch hier aufgezeigt und begleitet.

1. Phase: Probem und Zielklärung

Im Mittelpunkt dieses Beratungsschrittes stehen die auf den Beratungsgegenstand bezogenen Handlungen und deren bisheriges Resultat.

Wichtige Fragen, die zur Klärung beitragen, können z.B. sein:

1. Was genau ist Ihr Problem und wie äußert es sich ?

2. Was genau ist Ihr Ziel und welche Veränderungen, Wünsche und Erwartungen verbinden Sie mit dem Erreichen Ihres Zieles ?

3. Was haben Sie bisher genau unternommen, um ihr Problem zu lösen bzw., was hat Sie bisher daran gehindert Ihr Ziel zu erreichen ? etc.

 

Die mit dem Problem verbundenen psychischen Prozesse werden analysiert. Zu diesen Prozessen zählen Gedanken, Gefühle Wahrnehmungen, Motive, Erwartungen und Handlungen des Beratenen. Dabei konzentriert sich die Analyse nicht nur auf das bewusst Erlebte, sondern auch auf die unbewussten Steuerungen und Motive.


2. Phase: Situationsanalyse

               In diesem Schritt werden nicht nur die genannten psychischen Prozesse, sondern auch die  
               sozialen Bindungen des Beratenen, sofern sie den Beratungsgegenstand berühren, thematesiert.
               Wichtige Fragen, die zur Situationsklärung beitragen, können z.B. sein:

               1.  Welche Erwatungen bzw. Wünsche haben Sie an andere und andere an Sie in Bezug auf                            Ihr Problem bzw. auf ihr Ziel?
               2.  In welcher Beziehung stehen Sie zu ihrem näherem Umwelt?
               3.  Welche Erfahrungen haben Sie in ihrer Vergangenheit in Bezug auf ihr Problem bzw. ihr Ziel 
                    mit ihrer Umwelt gemacht?

              Für das Verständnis der sozialen Beziehungen ist auch eine Auseinandersetzung mit den
              Rahmenbedingungen des jeweiligen Handlungsfeldes und somit ggf. auch mit der   
              Vorgeschichte  der augenblicklichen Verhältnisse erforderlich.

3. Phase: Problemlösungsstrategie

               Auf der Grundlage der Handlungs- und Situationsanalysen kann auf den Beratenen abgestimmte 
               Problemlösungsstrategie entwickelt werden. Dieses legt Ziele und Unterziele fest.

               Wichtige Fragen, die zur Problemlösungstrategie beitragen, können sein:

               1. Was wollen Sie bis wann genau tun, um ihr Problem zu lösen bzw ihr Ziel zu erreichen?
               2. Welche Vorraussetzungen müssen bis dahin genau erfüllt sein?
               3. Wie denken Sie, wird ihre Umwelt auf die Lösung ihres Problems bzw. auf das Erreichen ihres
                   Zieles reagieren?

              Hierbei werden erforderliche äußere Mittel und innere Ressourcen prognostiziert und aktiviert.
              Mögliche Barrieren und Störfaktoren bestimmen Teilschritte zur Problemlösung. Dabei werden 
              Kriterien zur Bewertung der Ergebnisse des Umsetzungsversuches entwickelt und integriert.